Sandra Becker

 

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

 

 

In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit Wahrnehmungsprozessen im urbanen und virtuellen Raum. Grundsätzlich geht mir alles zu schnell. Ich vermisse das subjektive Hinschauen und Rasten. Adressiert an „hello world“ im Sekundengalopp mit erwarteter 300prozentiger Erfolgsquote rast der cursor durch die stylesheets.

Während ich produziere verlangsame ich Gesehenes und Erlebtes. Aus dem Gesamten zeige ich Fragmente, aus dem Film einzelne Frames, vom Raum einen Ausschnitt. Dabei öffne ich meinen subjektiven Blick, tauche ein in eine neue innere Welt und komme langsam ein Stück bei mir selbst an.

Sichtbar wird die Schönheit des Analogen: die Raumkonturen, die Chiffren, die Falten, Ecken und Kanten. Ich staune über die Lebendigkeit des Ungenauen, über die krummen Linien und ihre Zwischentöne. Nichts ist wie es ist und alles ist anders jeden Moment. Slow down: hello world.

Sandra Becker, Berlin 2010

 

 

 

www.sandrabecker01.de