Irene Fastner

 

Meine Figuren sollen mich selber überraschen,
deshalb versuche ich immer ein Bild völlig frei zu
beginnen, ohne ein vorgefasstes Motiv.
Wenn dann irgendwann, nach vielen
Übermalungsprozessen, ein Wesen vor mir steht,
das mich ein wenig lachen oder auch frösteln lässt,
habe ich es geschafft, ich habe etwas eigenens,
ganz individuelles geschaffen.

Irene Fastner, München 2012

 

 

Meine Frauen: Sie sind Alter Egos und Selbstporträts.
Sie entspringen meinen Befindlichkeiten,
meinen Wunschvorstellungen und meinen Beobachtungen.
Mutig, selbstbewusst, traurig und lustig, manchmal
einsam und arm, aber meist sich selbst genügend,
gehen sie durchs Leben.
Sie werden oft von Tieren begleitet, weil,
wie die Malerin Maria Lassnig schreibt:
„Ein Mensch und ein Tier ergeben zusammen eine Mythologie“

Irene Fastner, München 2010